Wenn deine Katze sich häufig kratzt, leckt oder eine gereizte Hautstelle entwickelt, ist die Ursache oft nicht mit bloßem Auge sichtbar. Der Haut- & Juckreiztest analysiert zwei Hautbereiche mikroskopisch auf sieben relevante Parameter und liefert dir in 24 bis 48 Stunden eine klare Antwort.
Juckreiz, Schuppen, kahle Stellen oder ein veränderter Hautgeruch, all das sind Symptome, die viele Ursachen haben können: Milben, Hefepilze, Bakterien, Allergien oder Entzündungen. Was dein Auge nicht erkennt, sieht das Mikroskop. Mit dem Pezz Haut- & Juckreiztest bekommst du eine professionelle Hautzytologie, die du bequem zu Hause vorbereitest.
Du nimmst mit zwei Tupfern und etwas Kochsalzlösung Proben von zwei verschiedenen Hautstellen und schickst sie kostenlos in unser hauseigenes Labor. Unser Wissenschaftsteam untersucht die Probe unter dem Mikroskop und prüft auf sieben relevante Parameter, von Hautzellen über Milben bis hin zu Bakterien und Hefepilzen.
Das bedeutet für dich und deine Fellnase:
Katzen verbergen Beschwerden oft lange. Wenn sie sich auffällig häufig putzen, kratzen oder einzelne Stellen ablecken, ist meist etwas im Gange. Der Hauttest macht sichtbar, was unter dem Fell tatsächlich los ist.
Empfehlenswert bei häufigem Kratzen, übermäßigem Putzen oder Lecken, bei Hautrötungen, Schuppen, geruchsintensiver Haut, bei Haarausfall an einzelnen Stellen oder bei wiederkehrenden Hautproblemen, die nicht von selbst weggehen.
Epithelzellen (Hautzellen) (Korneozyten, Keratinozyten)
Tote und lebende Hautzellen geben Aufschluss über die Hauterneuerung und mögliche Reizungen oder Entzündungen.
Hautmilben (Notoedres, Demodex, Cheyletiella u.a.)
Verschiedene Milbenarten können starken Juckreiz, Haarausfall und Hautreizungen verursachen. Einige sind auch auf Menschen übertragbar.
Milbeneier
Hinweis auf einen aktiven Milbenbefall, auch wenn die Milben selbst nicht sichtbar sind.
Bakterien (Kokken, Bazillen)
Eine gewisse Bakterienanzahl auf der Haut ist normal. Erhöhte Werte können auf eine bakterielle Hautinfektion hindeuten.
Weiße Blutkörperchen (Leukozyten)
Immunzellen, die auf Entzündungen oder Infektionen reagieren. Ein erhöhter Wert ist ein wichtiges Warnsignal.
Hefepilze (Malassezia)
Ein Übermaß an Hefepilzen kann Juckreiz, Geruch und fettige Haut verursachen, häufig an Ohren, Pfoten oder Hautfalten.
Rote Blutkörperchen (Erythrozyten)
In gesunder Haut nicht zu erwarten. Vorkommen kann auf Verletzungen, Entzündungen oder starkes Kratzen hindeuten.
Welche Hautstellen sollte ich testen?
Am besten die zwei Stellen, an denen die Beschwerden am stärksten sind, zum Beispiel eine gerötete Stelle und eine, an der deine Katze häufig leckt oder putzt. Der Test deckt zwei Bereiche in einem Kit ab.
Erkennt der Test auch Allergien?
Nicht direkt. Der Test zeigt, ob die Hautveränderungen durch Milben, Bakterien, Hefepilze oder Entzündungen ausgelöst werden. Wenn diese Ursachen ausgeschlossen sind, kann der Tierarzt gezielt auf Allergien hin weiterdiagnostizieren.
Was passiert, wenn etwas Auffälliges gefunden wird?
Du bekommst einen detaillierten Laborbericht, der genau zeigt, welche Parameter auffällig sind. Damit kann dein Tierarzt eine gezielte Behandlung verschreiben, ohne auf Verdacht zu therapieren.
Funktioniert der Test bei Wohnungskatzen?
Ja. Auch reine Wohnungskatzen können Milben, Hefepilze oder bakterielle Hautinfektionen entwickeln. Der Test ist für alle Katzen geeignet, unabhängig davon, ob sie Freigang haben oder nicht.