Vlad starb. Sein Ruf hatte gerade erst begonnen.
Seine Feinde verbreiteten Geschichten über einen Fürsten, dessen Grausamkeit keine Grenze kannte. Andere erinnerten sich an einen Herrscher, der sich gegen ein Reich stellte, das weit größer war als sein eigenes. Beide Seiten trugen seinen Namen weiter. Aus Berichten wurden Flugblätter, aus Flugblättern Legenden und aus dem walachischen Fürsten schließlich eine Gestalt, die mit jeder Generation weiter von ihrem Grab entfernt wurde. Vlad Țepeș musste nicht unsterblich sein. Es genügte, dass niemand aufhörte, von ihm zu erzählen.