Hier wird nicht geteilt. Hier wird vollstreckt.
Jedes Fest hat einen Punkt, an dem die Tischmanieren heimgehen. Danach bleibt nur noch Hunger, Lärm und diese unheilige Entschlossenheit, mit der jemand behauptet, das letzte Stück gehöre ihm.
Der Hendlhenker ist kein Freund der feinen Küche. Er ist die letzte Instanz zwischen Hendl, Hand und Schande. Was auf dem Teller lag, ist Geschichte. Was danach am Tisch passiert, wird später unterschiedlich erinnert.